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Die Pfarrer in Zodel


Pfarrer findet man in Zodel bis zur Reformation genannt.
Eingepfarrt sind schon damals Deschka,
Zentendorf (wo der Pfarrer die Trauungen in der Scheune verrichten mußten),
Groß-, Klein-, und Neu-Krauscha.





  • Der älteste bekannte Geistliche von Zodel ist der 1382 genannte Johann Groslau.
  • Um 1650, zur Zeit, da die Kanzel entstand, amtierte Samuel Geißler.
  • Es folgten bis zum Jahre 1809: Joachim Pfeffer, Andreas Hille, Theodor Gottlieb Manitz, Johann Friedrich Käufer, Johann Gottlob Lange, Johann Gottlob Tietze.
  • Vierzig Jahre, 1809 bis 1849, war der in den letzten Jahren erblindete Christian Friedrich Wilhelm Dahlitz Seelsorger der Gemeinde. Seine Aufsätze erschienen im Oberlausitzer Wegweiser unter dem Namen "Delta" (Oberlausitzische Bibliothek der Wissenschaften).
  • Zehn Jahre, 1849 bis 1859, amtierte der durch seine lutherischen Predigten in Görlitz geschätzte Pastor Klopsch. Er starb in der Kirche, Sonntag früh vor dem Gottesdienst, bei der Beichte.
  • Sein Nachfolger: ein zur lutherischen Lehre Übergetretener Prämonstratensermönch aus Prag, Wenzel Hermann Rambausek, der von 1859 bis 1882 in Zodel tätig war, danach in Kunnerwitz.
  • Es folgte 1882 Pastor Hermann Schreier, der sehr segensreich gewirkt haben soll. Er starb nach 31jähriger Wirksamkeit 1913, "tief betrauert von seiner ihn hochverehrenden Gemeinde". Er war auch im weiteren Umkreise eine wohlbekannte und hochgeachtete Persönlichkeit.
  • Der am 31. Oktober 1913 einziehende Pastor Ernst Albrecht, der der Seelsorger der Gemeinde in schwerer Kriegszeit werden sollte, war zuvor Auslandspfarrer in Edinburgh in Schottland und Pfarrer der Frauenkirche in Görlitz.
  • 1920 kam Werner Schall als Pfarrer nach Zodel.
  • Er wurde 1959 abgelöst von Pfarrer Martin Kiock, der 1993 nach 35jährigem Dienst in den Ruhestand verabschiedet wurde.
  • Von 1994 bis 2009 war Ludwig Mantei Pfarrer in Zodel.